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IT-Sicherheit & -StabilitätSoftwarepatente würden großen Unternehmen ermöglichen, bestimmte Segmente des Softwaremarktes zu monopolisieren. Sie müssten nicht mehr mit Open Source und kleinen und mittelständischen Unternehmen unter den Aspekten Sicherheit, Stabilität und Ablaufverhalten konkurrieren.Es ist falsch, abstrakte Softwarekonzepte über deren tatsächliche Umsetzung zu stellen. Großartige Software erfordert ein exzellentes Design und eine qualitativ hochwertige Implementation. Die großartigste konzeptionelle Idee ist wertlos, wenn sie nicht gründlich umgesetzt wird. Keiner von uns würde in einem Haus leben wollen, das eine revolutionäre Architektur aufweist, wenn dafür die Eingangstür nicht sicher schließt, Wasser durch das Dach hereinkommt und ständig der Strom ausfällt. Softwarepatente stehen im Allgemeinen sowieso nicht für großartige Ideen, aber nehmen wir mal für einen Moment an, es wäre so. Selbst dann wäre es nicht wünschenswert, solche Ideen zu monopolisieren, weil der erste, der eine Idee zum Patent anmeldet, die Konkurrenz ausschalten kann. Der Patentinhaber kann die Idee in einer fehlerhaften Weise ausführen und dennoch der einzige sein, der überhaupt eine Implementation der Idee anbietet. Diese einzige Implementation ist vielleicht langsam, instabil und unsicher, und trotzdem gäbe es für maximal 20 Jahre keine direkte Alternative, es sei denn, der Patentinhaber lässt dies zu.
"Analysiert man die Ursachen dieser Entwicklung,
und das haben wir im Gutachten getan, so stellt man fest, daß:
Es lässt sich darüber streiten, ob Open-Source-Software grundsätzlich
sicherer und stabiler als andere Software sei.
Jedoch ist es einfach
eine Tatsache, dass Sicherheits- und Stabilitätserwägungen wesentliche Gründe
sind, warum Open Source für bestimmte Anwendungen ausgewählt wird.
Das schafft einen enormen Wettbewerbsdruck auf Microsoft und andere Anbieter.
Wenn wir jemals ein Ende der monatlichen Ankündigungen der neuesten Sicherheitslücken
in Windows, Internet Explorer und Outlook wollen, dann müssen wir dafür Sorge tragen,
dass Wettbewerb im Markt herrscht.
1. der gesetzliche Schutz für Software (komplementärer Schutz durch Urheber- und Patentrecht) 2. im Zusammenspiel mit den Entwicklungsmethoden der meisten Software-Hersteller und 3. den wirkungslosen gesetzlichen Haftungsregelungen die Entwicklung und massenhafte Verbreitung unsicherer Software-Produkte fördert." Softwarepatente machen es riskant, seinen Quellcode zu veröffentlichen. Ob ein Quellcode unter einer Freie-Software-Lizenz wie der GPL oder irgendeiner anderen Lizenz verfügbar gemacht wird, es trägt sicherlich zur IT-Sicherheit bei, wenn der Quellcode einer Software inspiziert werden kann. Das gibt jedem mit dem nötigen Wissen und einem hinreichend starken Interesse die Chance, nach Sicherheitslücken zu suchen. Jedoch können auf dieser Basis auch Patent-Abkassierer und bösartige Konkurrenten viel leichter "Patentverletzungen" suchen und nachweisen. Wenn ein Patent sich auf etwas sehr Sichtbares bezieht, zum Beispiel einen Fortschrittsbalken oder Einkaufskorb, dann ist die "Verletzung" wohl leicht von außen erkennbar. Bei Patenten, die sich auf interne Funktionen (z. B. Speicherverwaltung) beziehen ist es hingegen ungleich schwerer, eine Patentverletzung ohne den Quellcode nachzuweisen, und es könnte sogar praktisch unmöglich sein. Hier klicken, um zu lesen, warum Softwarepatente eine Bedrohung der Informationsfreiheit sind |
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