Boycott Trend Micro

Manche Texte auf dieser Website sind noch auf einem Stand vor der Zurückweisung der Softwarepatent-Richtlinie durch das Europäische Parlament. Mittlerweile droht neue Gefahr durch das "EPLA". Wir aktualisieren derzeit die Texte dieser Web-Kampagne.

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Wenn Softwarepatente legalisiert werden, wird das zu beträchtlichen Kosten für alle It-firmen führen. Es ist effizienter, jetzt Geld auszugeben, um den politischen Prozess zu beeinflussen und das Problem zu lösen.
Der Erfolg der politischen Bemühungen, die Legalisierung von Softwarepatenten zu verhindern, ist auch eine Frage des Geldes. Diejenigen, die Softwarepatente wollen, geben viele Millionen Euro aus. Es ist an der Zeit, dass diejenigen Firmen, die gegen Softwarepatente sind, Geld zu entsprechenden Initiativen beisteuern.

Die Legalisierung von Softwarepatenten zu verhindern ist die erste und effizienteste Verteidigungslinie. Wenn Softwarepatente legalisiert werden, dann werden sich alle IT-Firmen irgendwie mit dem Problem beschäftigen müssen. Sie werden Geld für "defensive Patentierung" ausgeben, aber nie genug Defensivpatente haben, um wirklich ein Großunternehmen von einem Angriff abzuschrecken. Selbst wenn sie mit der Zeit eine große Zahl von Patenten anhäufen sollten, wären diese absolut nutzlos gegen Patentprofiteure, die keine eigenen Produkte haben.

Alleine schon die Kosten der Verteidigung gegen eine Beschuldigung, ein Patent zu verletzen, sind sehr hoch. Sie können schnell hunderttausende oder sogar Millionen von Euro ausgeben, nur um zu beweisen zu versuchen, dass irgendein Patent niemals hätte gewährt werden dürfen. Also sind alle anderen Defensivmaßnahmen von begrentem Wert, und sie könnten vielleicht für eine bestimmte Zahl von Jahren gut funktionieren, aber dann kämne ein Patentangriff, den Sie nicht abwehren könnten. Nur eine politische Entscheidung gegen Softwarepatente kann das Problem zuverlässig aus der Welt schaffen.

Wenn Sie bereit sind, jetzt etwas Geld für die politische Verteidigung gegen Patente auszugeben, dann gibt es dafür zwei Möglichkeiten. Sie können uns unter der Adresse Partners@NoSoftwarePatents.com kontaktieren und/oder eine Spende an den FFII vornehmen. Diese Kampagne ist nicht formal mit dem FFII verbunden, aber wir können den FFII als eine Organisation empfehlen, die Geld im Kampf gegen Softwarepatente gut gebrauchen kann.

Sie könnten sich überlegen, Geld für die Mitgliedschaft in Organisationen zu sparen, die für Softwarepatente Lobbyarbeit machen. Wenn Ihr Unternehmen Mitglied irgendeines Branchenverbandes oder einer anderen Gruppierung ist, die für Softwarepatente eintritt, dann sollten Sie sich ernsthaft überlegen, diese zu verlassen. Sie werden sich Mitgliedschaftsgebühren sparen, und das Geld geben Sie besser für den Kampf gegen Softwarepatente aus. Es ist unwahrscheinlich, dass irgendein politisches Thema in absehbarer Zukunft eine solch hohe Bedeutung für unsere Branche hat. Wenn also eine Organisationen Ihnen nicht hilft, Softwarepatente zu verhindern, sondern für Ihre größeren Konkurrenten arbeitet, die Sie nur vernichten wollen, dann verdient eine solche Organisation nicht einen einzigen Cent von Ihnen.



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Nov. 2006: Patentindustrie schreibt "im Namen der KMUs" Papier einer IuK-Arbeitsgruppenpapier der EU-Kommission
  >> FFII-Mitteilung (engl.)
  >> Bericht patentfrei.de
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März 2006: Softwarepatentgegner antworten auf Patentpolitik-Fragebogen der EU-Kommission
  >> FFII-Mitteilung
  >> Florian Müllers Blog
Jan. 2006: Softwarepatente wieder auf der Tagesordnung der EU
  >> Heise.de-Artikel
  >> Euractiv-Artikel
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