Ohne eine solide Rechtsgrundlage hat das Europäische Patentamt
bereits über 30.000 Softwarepatente erteilt. Diese beziehen sich auf
einige der einfachsten und grundlegendsten Dinge.
Manche vergleichen Softwarepatente mit einem Minenfeld:
Wohin man auch geht, man hat das Risiko, auf eine Landmine zu treten,
die einen umbringt.
Es ist wirklich außerhalb jeder Vorstellung,
wie viele Patente auf die grundsätzlichsten Ideen erteilt worden sind.
Man kann kaum etwas auf einem Computer oder im Internet tun, ohne potenziell
zahllose Patente zu "verletzen".
Die wahrscheinlich eindrucksvollste Visualisierung dieses
Problems ist vom FFII erstellt worden.
Der Förderverein für
eine Freie Informationelle Infrastruktur hat ein Bild erstellt, das
nach einem ziemlich normalen Internet-basierten Shop aussieht. Dieser
hypothetische Webshop "verletzt" 20 Softwarepatente, die das
Europäische Patentamt bereits erteilt hat. Es liegt nun an den
Politikern, ob solche absurden Patente durchsetzbar werden oder nicht.
Auf das Bild klicken für weitere Details.
Hier klicken, um nachzulesen, warum
der Besitzer jedes beliebigen dieser 20 Patente den ganzen Webshop
aus dem Verkehr ziehen könnte